NÖ Obstbauern zeigen, was der Apfel alles kann

(c) LKNÖ Hießberger

Am Freitag, 13. November ist Tag des Apfels

Das haben sich Vertreter des Niederösterreichischen Obstbauverbandes zum Anlass genommen, um die Erfolgsgeschichte rund um das gesunde Obst vor den Vorhang zu holen und über Sonnen- sowie Schattenseiten der Äpfelproduktion, die derzeitige Marktlage und Rahmenbedingungen zu sprechen.

Er ist gesund, schmackhaft, lange lagerfähig und so beliebt wie kein anderes Obst. Gemeint ist der Apfel. Knapp zwanzig Kilo werden davon alljährlich pro Kopf und Nase verspeist. Und das zu Recht, denn er ist eine wahre Vitaminbombe und gilt als Bodyguard für unser Immunsystem. Umso besser wenn dabei auch die Qualität stimmt. Denn dafür stehen Niederösterreichs Obstbauern. Sie sind es, die mit einem modernen Sortiment auf die vielfältigen Kundenwünsche reagieren. Marktanforderungen und sich von der internationalen Konkurrenz abzuheben sind hier wesentliche Erfolgsfaktoren. Damit konnte die für Obstbau genutzte Fläche Niederösterreichs in den vergangenen zwanzig Jahren sogar verdreifacht werden. Betrug sie damals noch 700 Hektar kann heute auf 2.500 Hektar Obstbau betrieben werden. Davon wird ein Drittel für Steinobst genutzt, ein Drittel geht an das Beerenobst und auf einem weiteren Drittel werden Äpfel produziert.

„Der niederösterreichische Obstbau ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte“, erklärt NÖ Obstbauverbands-Obmann Martin Sedelmaier und weist auf die herausragenden Leistungen der Obstbäuerinnen und Obstbauern hin, ohne die eine derartige Flächenvergrößerung undenkbar gewesen wäre: „Trotz kleiner Strukturen schaffen es die Obstbäuerinnen und Obstbauern immer wieder mit ihren Ideen für Weiterentwicklungen bei den Betrieben zu sorgen.“ Das ist besonders in schwierigeren Zeiten von Vorteil, wie die derzeitige Situation zeigt. So ist der Markt momentan alles andere als einfach. Äpfel aus Polen haben den europäischen Markt übersättigt, was sich auch auf die Preise niederschlug. Zusätzlich dazu sank der Anteil für die Erzeuger an der Wertschöpfungskette von 22 auf elf Prozent. Mit anderen Sorten wie Topaz, Fuji oder auch Evelina ging man auf die Kundenwünsche ein und schaffte es, sich von der internationalen Konkurrenz abzuheben. Kombiniert wird dies mit innovativen Ideen in den Bereichen Vermarktung, Betriebsführung und Produktion. Damit die Bäuerinnen und Bauern auch in Zukunft zeigen können, dass der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, braucht es stabile Rahmenbedingungen, die Eindämmung der Kontrollflut und den Ausbau direkter Vermarktungswege.

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