NÖ Landesweintaufe 2016 in Jedenspeigen

(c) LK NÖ/Erich Marschik

ORF-Wetterexpertin Christa Kummer sorgte als diesjährige Weinpatin für sonnige Gemüter. Sie gab dem Landeswein 2016 den Namen „miraCKulum“. Danach konnte der neue Jahrgang im wunderschönen Ambiente von Schloss Jedenspeigen verkostet werden. Das allgemeine Urteil: Ein Jahrgang, der sich sehen lassen kann.

Jedenspeigen war am Samstag, 5. November, einen Tag lang der Nabel der niederösterreichischen Weinwelt. Grund dafür war die Niederösterreichische Landesweintaufe 2016. Dazu lud der NÖ Weinbauverband gemeinsam mit dem Bezirksweinbauverband Zistersdorf ins wunderschöne Ambiente von Schloss Jedenspeigen. „Jahr für Jahr wird im Rahmen der Landesweintaufe eine Weinregion Niederösterreichs in den Mittelpunkt gestellt. Heuer ist das südliche Weinviertel Austragungsort dieser besonderen Leistungsschau des neuen Jahrgangs. Schloss Jedenspeigen bildet dafür die optimale Kulisse“, erklärt NÖ Weinbauverband-Präsident Franz Backknecht. Als Patin für den Täuflingswein (ein Grüner Veltliner vom Winzerhof Gerald Kridlo) fungierte heuer ORF-Wetterexpertin Christa Kummer. Die bekennende Weinliebhaberin gab dem Wein den Namen „miraCKulum“:  „Für mich ist es Jahr für Jahr ein großes Wunder, was die Natur  - trotz  - oft sehr widriger Witterungsverhältnisse – an Früchten hervor bringt.  Das nächste Wunder der Mensch, der  diese Früchte der Erde schließlich  so veredelt, dass daraus etwas ganz besonderes  entsteht.“

Die Segnung des NÖ Landesweins 2016 nahm Dompfarrer zu Wien-St.Stephan Toni Faber vor. Anschließend war es das Privileg der Weinkönigin Christina I., den Wein aus dem Fass in die Gläser der Erstverkoster zu bringen, die unisono begeistert waren.

Doch nicht nur der Taufwein stand an diesem Abend im Mittelpunkt. Vielmehr wurde die niederösterreichische Weinkultur insgesamt ins Rampenlicht gestellt. An der Spitze der zahlreichen Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft, Medien und Interessenvertretung würdigte Landeshauptmann Erwin Pröll den niederösterreichischen Weinbau: „Niederösterreich ist das Weinland Nummer Eins in Österreich. 60 Prozent der österreichischen Weinproduktion stammen von den niederösterreichischen Winzerinnen und Winzern.“ Der Landeshauptmann bezeichnete die Weinwirtschaft in Niederösterreich als „wesentlichen Wirtschaftsfaktor“ für das Land. „Immerhin sichert die Weinwirtschaft rund 20.000 Arbeitsplätze und sorgt für eine jährliche Wertschöpfung in der Höhe von 774 Mio. Euro“, so Pröll. Neben der wirtschaftlichen Bedeutung hob Pröll auch die Rolle des Weins als Kulturgut hervor: „Wein steht für unsere Lebensfreude und Lebensart. Die hohe Qualität der Weine unserer Winzerinnen und Winzer ist mittlerweile zu einem Botschafter weit über unser Land hinaus geworden.“

Ein fruchtig, frischer und ausgewogener Jahrgang 2016

Spätfröste, Hagel und viel Niederschlag stellten heuer so manchen Winzer vor eine Herausforderung. „Einige Gebiete in Niederösterreich waren von der Witterung massiv betroffen. Besonders tiefere Weingartenlagen verlangten den Winzern Ende April einiges ab. Man versuchte die Weingärten bestmöglich vor dem Spätfrost zu schützen“, erklärt Landwirtschaftskammer Vizepräsident Otto Auer. Er ist selbst Winzer und in der Landwirtschaftskammer für den Bereich Weinbau zuständig. „Unsere Winzer haben ausgezeichnete Arbeit geleistet. Wir können uns beim 2016er-Jahrgang auf fruchtig, feine Weine freuen, die mit ihrer Ausgewogenheit und Harmonie glänzen“, so Auer.

Kontakt bei Rückfragen zum Thema:

DI Konrad Hackl, Geschäftsführer NÖ Weinbauverband, 05 0259 22209, 0664/60 259 22209,

E-Mail: konrad.hackl@lk-noe.at

Kontakt Pressestelle:

Mag. Eva Lechner, BA, Tel. 05 0259 29308, Mobil: 0664 60 259 29308,

E-Mail: eva.lechner(at)lk-noe.at