"Gut zu wissen" macht Herkunft von Fleisch in der Kantine sichtbar

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Initiative der LK Österreich will Konsumenten Sicherheit bieten.

"Der jüngste Skandal um brasilianisches Gammelfleisch macht einmal mehr deutlich: Wer bei Rindfleisch auf Nummer sicher gehen will, greift zu heimischer Qualität. Für die Verpflegungsgastronomie bietet das 'Gut zu Wissen'-System die ideale Lösung an. Es macht bei Tisch sichtbar, woher das Fleisch kommt. In seiner jüngsten Ausgabe zeigt das Wochenmagazin Profil, dass Transparenz in der Verpflegungsgastronomie häufig fehlt. Wir appellieren daher an alle Betreiber von Großküchen den Weg in Richtung Transparenz einzuschlagen. Das Land Niederösterreich hat seine Einrichtungen umgestellt und gezeigt, dass 'Gut zu Wissen' einfach anwendbar ist sowie den Gästen Klarheit gibt", erklärt Hermann Schultes, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich

Laut Profil vom 20. März 2017 halten es rund zwei von drei Gastronomiebetrieben nicht für notwendig, Konsumentenfragen bezüglich ihres kulinarischen Angebots zu beantworten. "Die Menschen fordern aber gerade dort, wo sie nicht selbst über die Auswahl entscheiden können, also für die Gemeinschaftsverpflegung, Klarheit über die Herkunft. Es ist jetzt mehr als an der Zeit nicht nur von Transparenz in der Gastronomie zu sprechen, sondern diese auch tatsächlich in allen öffentlichen Einrichtungen umzusetzen", fordert Schultes.

Mit "Gut zu Wissen" den Verbrauchern Sicherheit geben

"Wir wollen mit 'Gut zu wissen' Sicherheit geben. Dem Konsumenten wird ohne großen Aufwand mitgeteilt, woher das Essen stammt." Schultes deutlich: "Wenn für unsere Kinder außer Haus gekocht wird, wollen wir sicher sein, dass es dort genauso ernst genommen wird, wie bei uns zu Hause. Wenn auf der Speisekarte die Herkunft deklariert ist, dann habe ich die Sicherheit, das zu bekommen, was ich erwarte. Denn wer ein Schnitzel bestellt, soll nicht Knödel serviert bekommen! 'Gut zu Wissen' ist ein Zeichen des Respekts sowie der Wertschätzung für heimische Qualität und Herkunft."

"Die österreichische Herkunft gibt den Kunden Sicherheit und schafft Vertrauen. Die Zeit von 'viel' ist bereits vorbei, heute geht es um gut und ehrlich. Nur mit wahren Informationen können Konsumenten bewusste Entscheidungen treffen und das muss ihnen auch in der Gemeinschaftsverpflegung dringend, schon heute, ermöglicht werden", schließt Schultes.

Weitere Informationen zur Initiative der LK Österreich unter www.gutzuwissen.co.at.